delikatESSEN in Luzern und Umgebung
Mit Stolz darf ich den ersten Gastautor von grooveblog.ch vorstellen, der in unregelmässigen Abständen exklusiv für grooveblog.ch von seinen kulinarischen Ausflügen berichten wird: Pfefferkorn.
Pfefferkorn’s erste kleine, subjektive Auswahl von Restaurants in Luzern und Umgebung.
Auf den Beschrieb der „Nobel“-Lokale (Jasper, Padrino, Montana, Old Swiss House, Swiss Chalet, Red, Annex, Gütsch, Alexander, Krone & Co) habe ich verzichtet. Luzern ist keine Welthauptstadt des Essens und Trinkens, aber ein paar nette Adressen bzw. sorgfältige Köche gibt’s gleichwohl:
Marktfrische Küche auf traditioneller Grundlage
- Maihöfli: etwas abseits; Quartierbeiz; keine Küche, die den Zutaten Gewalt antut, diese aber überraschend-gefällig zu kombinieren vermag; Weine zumeist von Studer-Wein.
- Angélique: beim Bahnhof; klein&gemütlich; Koch Norbert setzt mit Fingerspitzengefühl österreichische Akzente, Weine zumeist vom Haus Österreich.
- Kreuz, Emmen; sehr nuancierter Kochlöffel; regionale Lieferanten; keine Umgebung, die zu Spaziergängen einlädt; hervorragende Weinkarte.
- Braui, Hochdorf; Koch Werni Tobler ist ein massloser Qualitäts-Freak; viele von ihm ausgesuchte regionale Lieferanten; Dorfbeiz mit Gourmet-Abteil; einen Gästetisch in der Küche gibt’s auch; jüngst ist ein Kochbuch von ihm erschienen, welches ich sehr inspirierend finde (falls Du’s anschauen möchtest: Anruf genügt); viele Weine von Studer-Wein.
- Reussbad, beim Nölliturm; gradlinige Küche ohne grosse Chi-chi’s, mediterran, das Wirtepaar Schmidt führte zuvor das Mignon im Hotel Palace.
- Nix in der Laterne: nix Neues für Euch
Fisch
- Sebastian’s Sea Food; im Zentrum; unverdientermassen wenige Gäste; für mich dennoch die beste Fisch-Adresse
Traditionell
- Galliker; beim Kasernenplatz; eine Institution seit Generationen; Servier“töchter“ und Holztäfer unbestimmbaren Alters (Tel.: 041/ 240 10 02; leider keine Website)
- Rössli, Adligenswil; Gasthof mit gedeckten und ungedeckten Tischen, Wirtin Susi etwas mitteilungsfreudig, Wirt & Koch Markus ein ruhiger Meister.
- Wilder Mann; Zentrum; bürgerlich im besten Sinne.
- Hergiswald, Kriens; soll bald abgerissen werden, urtümliche Wirtschaft bei der wunderschönen Kirche Hergiswald, zu Recht bekannt für Wild, unbedingt Tisch mit Aussicht reservieren
Französisch
- Brasserie Bodu, Altstadt; vive la France!; enge Bestuhlung; vom cholerischen Chef mit Antiquitäten-Fundstücken eingerichtet; klassische Brasserie-Küche; schnörkellos und gut; wir gehen nur ohne Kinder…; der Chef hat eine gutes Händchen beim Weineinkauf, wovon sich der Gast zu fairen Preisen selber ein Bild machen kann
Italienisch
- La Perla, Neustadt; nicht so teuer aber ebenso gut wie das Padrino; Innendekoration fragwürdig; sehr beliebt
- Valentino, Altstadt; klein&gemütlich; immer voll
- Barbatti, Altstadt; stilvolles Ambiente; nie phänomenal und auch nie enttäuschend
Thai
- Thai Garden, Hotel Astoria; opulent-theatralische Kulisse; das Lokal bedient alle visuellen Hollywood-Asien-Klischees; eine von Hotelier Karli’s Kunstwelten, dennoch ein Besuch wert; Food überraschend gut.
- Thai Lotus, Hotel National; gediegene, ruhige Atmosphäre, keine Überforderung des europäischen Gaumens
Küche völlig in Ordnung, Treffpunkte
- Bistro du Théâtre, im Zentrum; Banker, Anwälte, Handwerker und Arbeitslose beim Feierabendbier, manchmal ist’s auch öde; Muscheln, Poulet-Flügeli; abends etwas laut (Tel.: 041 210 12 74)
- Ente, im Zentrum; fürs Feierabendbier, Wiener Schnitzel
Wer oder was ist Pfefferkorn?
Pfefferkorn ist ein ausgewiesener, äusserst charmanter Geniesser aus der Innerschweiz. Nebst seinem Know-how bezüglich Töpfen und Pfannen, verblüft Pfefferkorn auch ausgefuchste Weinprofis immer wieder auf’s Neue mit seinem fundierten und tiefgehenden Wissen rund um den beliebten Traubensaft.
