Wenn es um Twitter geht, wird eine Menge zu diesem Thema gesagt und publiziert… Wir haben einige Leute interviewt und ihre Erfahrungen analysiert. Nachfolgende zehn Do’s and Don’ts, die sich wie ein roter Faden durch alle Antworten ziehen.
Dieser Artikel habe ich frei aus dem Englischen übersetzt. Hier geht’s zum Original-Text von Mashable.com.
Schaue Dir diese Do’s and Dont’s an und teile Deine Erfahrung und Meinung mit einem Kommentar mit.
1. Sei kein Angeber
Gib Deinen Follower einen Mehrwert und lasse sie teilhaben an speziellen Angeboten. Poste keine Links zu aktuellen Pressemitteilungen und mache keine sinnlose Werbung für irgendein Produkt.
Gute Faustregel: Frage Dich, ob der Inhalt Deines Tweets auch interessant wäre, wenn Du der Empfänger wärst. Würdest Du das lesen wollen? Wenn diese Frage schwer zu beantworten ist, frage einen Freund, ob es Ihn interessieren würde.
2. Gib Dir Mühe mit der Grammatik und der Rechtsschreibung
Dieser Punkt sollte eigentlich mittelerweilen eine Selbstverständlichkeit sein: Verschwende die 140 möglichen Zeichen auf Twitter nicht mit sinnlosen Emoticons, verwirrenden Abkürzungen und dergleichen. Und wenn es nicht anders geht, benutze diese nicht inflationär und beschränke es auf ein Minimum.
Korrekte Schreibweise und Grammatik ist nicht ein Muss, sondern eine persönliche Haltung des Autors – auch in Social Media Diensten.
3. Nicht zu persönlich
Hinter jedem Twitter-Account steckt eine Person. Vielleicht kennst Du sie, vielleicht auch nicht. Verspiele Deine Online-Reputation nicht mit allzu persönlichen Inhalten, die für die Community nicht interessant ist. Wahrscheinlich ist Twitter nicht der beste Ort, um Werbung für Deine Lieblingsband zu machen oder die neue Frisur eines Kollegen zu würdigen.
Halte Dich sachlich und profesionell – so wie Du es selbst auch erwartest.
4. Versende keine Auto-Tweets
Es ist OK Tweets automatisch zu versenden, wenn Du nicht am Arbeitsplatz bist. Aber überlege es Dir gut und gründlich, bevor Du ganze Feeds über Deinen Twitter-Account jagst.
Benutzer erkennen einen Bot-Geruch kilometerweit und der Punkt von Twitter ist, dass es persönlich sein soll und nicht zu Werbezwecke entfremdet wird. Solche Tweets können von Deinen Followern rasch als Spam identifiziert werden.
5. Reagiere während einer Konversation
Twitter ist kein Pony-Express: Wenn Du ein Thema angestossen hast und eine Meldung darauf bekommst, solltest du relativ rasch antworten. Das heisst, dass Nutzer innerhalb wenigen Stunden ein Antwort erwarten. Wenn Du zu lange mit einer Reaktion wartest, geht die Diskussion verloren.
6. Überflute Deine Follower nicht
Es soll Menschen geben, die 24h pro Tag online sind und über ihr iPhone auch während der eigenen Hochzeit Tweets absetzen…
Wenn Du dauernd Tweets versendest, wirst Du untergehen, da man Dich nicht mehr wahrnimmt bzw. negativ wahrnimmt. Das bedeutet, dass Du von der Liste gelöscht wirst. Noch einmal: Inhalte sollten einen Mehrwert haben und solche kann auch der Beste nicht im Minutentakt generieren.
7. Reagiere auf Re-Tweets
Wird ein Beitrag von Dir positiv bewertet, kannst Du durchaus danke sagen. Die meisten Benutzer sind überrascht und erfreut, wenn sie in ihren Tweets plötzlich Antworten finden – vielleicht sogar von bekannten Firmen oder Menschen. Vorsicht ist jedoch bei negativen Bemerkungen geboten: Sei immer fair, ehrlich, einfühlsam und professionell. Reagierst Du falsch, kann dies plötzlich eine Welle auslösen, die Du nicht mehr beeinflussen kannst.
8. Ignoriere Deine Konkurrenz nicht – arbeite mit ihr
Wenn Dir jemand Fragen zu einem Mitbewerber stellt oder eine allgemeine Frage zu Deiner Branche, solltest Du diese rasch, objektiv und ehrlich beantworten. Es ist eine grossartige Möglichkeit, neue Fans zu gewinnen, und Antwortsuchende in Kunden zu verwandeln. Auch hier gilt selbstverständlich: Fairness und Anstand. Üble Nachrede wird in der Regel sofort abbestraft.
9. Erstelle ein aussagekräftiges Profil
Verwende Dein Markenlogo oder Dein Bild als Avatar und beschreibe den Zweck Deiner Teilnahme bei Twitter. Dein Profil wird von den Benutzer gelesen. Positioniere Dich klar, so dass Follower erahnen können, was für Tweets sie künftig von Dir bekommen werden.
10. Fische dort, wo es Fische hat
Sind wir ehrlich: Nicht jede Marke oder Firma muss auf Twitter vertreten sein. Je nach Branche und Kundenstruktur muss die Kommunikation über Twitter nicht zielführend sein oder kann im schlimmsten Fall sogar negativ ausgelegt werden.
Hingegen sollte aber jede Firma Twitter mit Social Media Monitoring-Tools überwachen. Du musst entscheiden, ob Du als stiller Beobachter tätig sein willst oder als aktiver Teilnehmer.
