Sieben SEO-Irrtümer
Sieben SEO-Irrtümer

Suchmaschinenoptimierung gibt es schon fast so lange wie Suchmaschinen selbst. In der täglichen Praxis zeigt sich aber, dass es auch nach über 10 Jahren noch zahlreiche Missverständnisse und Mythen zum Thema SEO (Search Engine Optimization).

Hier eine Hitliste der 7 häufigsten und hartnäckigsten Irrtümer:

 

Link zum Urheber dieses Artikels: http://s1-suchmaschinenoptimierung.de/

1. Es geht ja nur um die Optimierung der Website

Bei der Scumaschinenoptimierung denken die meisten nur an die Optimierung der Website und vergessen, dass Firmen ihren Google Maps-Eintrag leichter optimieren und so sogar von heute auf morgen auf die erste Google-Seite (zumindest für die Branche und Stadt) kommen können: Die Google Maps-Top7 werden über  bzw. von den Top-10-Webseiten angezeigt.

2. Spiders und andere Maschinen sind keine Besucher

Werbeagenturen und Webdesigner legen ihren Kunden nicht selten Besucherstatistiken für die von ihnen betreuten Webseiten vor, ohne darauf hinzuweisen, dass der Grossteil der Besucher nicht menschlicher Natur ist.

Webseiten werden in regelmässigen Abständen von “Automaten” (Spiders) von Suchmaschinen, E-Mail-Adressen-Sammlern und von der Konkurrenz besucht. Man sollte somit unbedingt prüfen, ob das Messtool (z.B. Webtrends, Urchin etc.) zwischen Menschen und Maschinen unterscheidet und ob auch bestimmte Domains oder IP’s rausgefiltert werden können.

3. Content is the King

Nicht dass wir uns falsch verstehen… Im Grundsatz ist der Content eines Webangebotes immer der King! Dennoch denken viele, dass die Suchmaschinen-Rankings vor allem über die Inhalte auf den Webseiten ermittelt werden. Falsch!

Noch wichtiger für gute Google-Rankings sind die Links zu einer Webseite: die Backlinks. Man unterscheidet deswegen auch zwischen OnPage- und OffPage-Optimierung.

4. Quantiät vor Qualität bei den Backlinks

Viele denken, dass bei Backlinks die Quantität wichtiger ist, als die Qualität. Falsch! Die Bedeutung eines Backlinks wird mit einer Zahl zwischen 0 bis 10, dem sogeannten PageRank (PR), ausgedrückt. Weil die PR-Skala nicht linear, sondern logarithmisch verläuft, ist ein Backlink mit PR 5 in etwa so bedeutend wie 1000 Backlinks mit PR 1.

5. Ach – der PageRank ist gar nicht so wichtig

Viele denken, der PageRank kann für den Google-Algorithmus nicht so wichtig sein – sonst wären meine Google-Platzierungen nicht gleich geblieben, nachdem mein PageRank sich verändert hatte. Falsch! Obwohl die Anzeige alle drei Monate aktualisiert wird, rechnet Google intern mit dem tagesaktuellen PageRank-Wert. Eine neue PageRank-Anzeige allein kann an den Google-Rankings gar nichts ändern.

6. Viele Backlinks sind besser als wenige

Agenturen vermitteln immer wieder den Eindruck, dass viele Backlinks besser sind als wenige. Falsch! Auch bei den neben dem PageRank für den Wert eines Backlinks wichtigen Faktoren, wie dem Linktext und der Herkunftsseite, kommt es weniger auf die Menge als auf die Unterschiedlichkeit und inhaltliche Relevanz für die Zielseite an.

Ein abwechslungsreiches Linkprofil wirkt natürlich, sieht nach freiwilliger Verlinkung aus und spricht deshalb für die Qualität der Inhalte auf der Zielseite.

7. Ein-Wort-Sucheingabe generieren den besten Umsatz

Viele glauben, dass ein Podestplatz für Ein-Wort-Sucheingaben nicht nur die meisten Besucher, sondern auch den meisten Umsatz bringt. Falsch. 2009 suchten nur noch ca. 20% mit einem Wort und insgesamt fast 75% mit zwei, drei oder vier Wörtern.

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